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Teilen Sie in Ihrem Netzwerk den Drucker mit anderen Computern? Haben andere Computer Zugriff auf Ihre Dateien? Ist der Windows-Nachrichtendienst bei Ihnen aktiviert? Wenn Sie nur schon eine dieser Fragen mit ja beantworten können,
müssen Sie sich unbedingt um ein paar weitere Sicherheitseinstellungen auf Ihrem Computer kümmern.
Datei- und Druckerfreigabe
Um einem anderen Computer im Netzwerk den Zugriff auf Ihren PC zu erlauben,
muss auf Ihrem PC die Datei- und Druckerfreigabe installiert werden. Häufig wird
dabei jedoch vergessen, dass man nicht nur seinen Mitbewohnern die Türe zu
seinem PC öffnet, sondern dem ganzen Internet. Damit kann jeder Internet User
durch Eingabe Ihrer IP-Adresse auf den freigegebenen Inhalt Ihrer Harddisk zugreifen und diesen ohne weiteres manipulieren oder löschen. Eigentlich ist die Datei- und Druckerfreigabe nur notwendig, wenn Sie bei sich zu Hause über ein Netzwerk verfügen und von den anderen PCs auf den Inhalt des betreffenden PCs zugreifen möchten. Falls dies der Fall ist, empfehlen wir Ihnen, die freigegebenen Ordner mit einem Passwort zu schützen oder für Ihr internes Netzwerk ein anderes Protokoll als TCP/IP zu verwenden.
Nachrichtendienste deaktivieren
Der Windows-Nachrichtendienst wird normalerweise verwendet, damit zum
Beispiel
in Firmennetzwerken der Administrator Nachrichten an die verschiedenen
User versenden kann. Da diese Meldungen aussehen wie ganz normale Windows-Fehlermeldungen, wird der Nachrichtendienst in letzter Zeit auch von Angreifern
dazu verwendet, eine solche Windows-Fehlermeldung vorzutäuschen.
Dabei werden an alle Computer in einem Netzwerk Nachrichten versendet, z. B.
mit folgendem Inhalt:
In Ihrem System wurde ein Virus entdeckt. Gehen Sie so schnell wie möglich auf die Seite http://www.xxxx.xxx und laden Sie das dort bereitstehende Update herunter.
Oft verbirgt sich dann hinter diesem vermeintlichen Virenupdate ein Trojaner oder
gar ein Virus. Da der Nachrichtendienst normalerweise nicht benötigt wird, können Sie ihn deaktivieren.
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