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Das Internet eröffnet viele neue Möglichkeiten
und ist aus dem Alltag praktisch nicht mehr weg zu denken.
Trotz den vielen tollen Nutzungsmöglichkeiten darf man
die Gefahren des Internets nicht ganz vernachlässigen.
sesamnet bietet Ihnen hiermit eine Übersicht über
die möglichen Gefahren, welche im Internet lauern und
wie Sie sich dagegen schützen können. Virenticker
Grundlegende Sicherheitsregeln:
Damit es gar nicht erst zu Problemen mit Ihrem Computer kommt und Sie plötzlich nicht mehr weiterarbeiten können, sollten Sie einige Verhaltensregeln im Umgang
mit dem Computer und insbesondere mit dem Internet kennen. Bereits durch die Befolgung einfachster Sicherheitsregeln können viele Probleme vermieden werden.
mehr Infos: Sicherheitsregeln
Antivirusprogramme:
Schützen Sie Ihren Computer vor Viren. Wir erklären Ihnen auf was Sie
diesbezüglich achten müssen und wie Sie sich richtig schützen.
mehr Infos: Antivirus
Internet-Firewall:
Verhindern Sie das Eindringen von Hackern in Ihren Computer. Sobald Sie mit
dem Internet verbunden sind, sollte Ihr Computer richtig geschützt werden, damit Unberechtigte nicht durch eine Hintertüre Zugriff auf Ihre Dateien enthalten.
Gerade bei Breitbandanschlüssen wie ADSL oder Kabelnetz besteht eine grosse Gefahr, gegen welche Sie sich unbedingt mit einer Firewall schützen sollten.
mehr Infos: Firewall
Sicherheitsrelevante lokale Einstellungen:
Es gibt einige Einstellungen auf dem Computer, über welche
man sich als
Privatnutzer keine allzu grosse Gedanken macht. Hierzu gehört
z. B. die
gemeinsame Nutzung eines Drucker von verschiedenen Computern
aus oder
der praktische Windows-Nachrichtendienst zum Versenden von
Mitteilungen
innerhalb eines Netzwerks. Genau diese Einstellungen werden
aber oft von
Angreifern missbraucht. Wer sich richtig schützt, vermeidet
unnötige Probleme.
mehr Infos: Einstellungen
Antwort: Wie können
Sie sich vor Viren schützen?
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Durch geeignete technische und organisatorische
Massnahmen können Sie Ihr Computersystem
gegen Virenprogramme wirksam schützen.
Einige wichtige Punkte finden Sie nachfolgend
aufgeführt.
Virenschutzprogramme:
Achten Sie darauf, dass Sie in Ihrem System
ein Virenschutzprogramm installiert haben
und dieses immer dem neuesten Stand entspricht.
Firewall:
Sie können Ihr Computersystem oder
Netzwerk durch eine Firewall sichern. Lassen
Sie sich bei Auswahl, Installation, Konfiguration
und Wartung eines für Ihre Anforderungen
geeigneten Produktes durch eine Fachfirma
beraten.
Datensicherung:
Sichern Sie Ihre Daten auf externen Datenträgern
(CD-ROM, Diskette).
Vorsicht beim Herunterladen von Programmen:
Laden Sie keine Programme, Bildschirmschoner,
Spiele etc., die aus Ihnen nicht bekannten
oder als verdächtig erscheinenden Quellen
stammen, auf Ihren Computer herunter und
nehmen Sie grundsätzlich keine unbekannten
Dateien an.
Information der Benutzer:
Informieren Sie die Benutzer (Mitarbeiter,
Familienangehörige etc.) über
Computerviren. Weisen Sie insbesondere darauf
hin, dass: - das Virenschutzprogramme unter
keinen Umständen ausgeschaltet werden
dürfen - verdächtige E-Mails mit
speziellen Namen und Endungen, wie z. B.
EXE oder COM, Word-
oder Exceldateien nicht geöffnet werden
dürfen, bei Auftauchen eines Virus
sofort die entsprechenden Massnahmen zur
Schadensverhinderung und Weiterverbreitung
getroffen werden (sofortige Information
an den Informatikverantwortlichen).
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Antwort: Was kann
ich gegen Hacker unternehmen? |
- Strafanzeige: Hacking ist in den meisten
Fällen strafbar, insbesondere wenn
Daten gestohlen, beschädigt oder gelöscht
werden oder wenn Sicherheitsmechanismen
gegen den unerlaubten Zugriff überwunden
werden. Sie können als Opfer eines
Hackers Strafanzeige einreichen und den
Sachverhalt durch die Strafuntersuchungsbehörden
abklären und den Hacker ermitteln lassen.
Die Strafuntersuchungsbehörden können
dabei auch Auskünfte über Namen
und Adressen von Hackern einholen (vgl.
Auskunft an die Strafverfolgungsbehörden).
- Schadenersatzklage: Wenn der Hacker Schaden
verursacht, z. B. wichtige Daten gelöscht
hat, können Sie gegen ihn auf Ersatz
des Schadens klagen. Die Ergebnisse der
Strafuntersuchung können dabei für
Sie zur Begründung der Schadenersatzklage
von Nutzen sein. Unter Umständen kann
es allerdings schwierig oder unmöglich
sein, einen Hacker ausfindig zu machen und
zur Rechenschaft zu ziehen. Dies trifft
insbesondere dann zu, wenn sich der Hacker
im Ausland befindet. Häufig verfügen
die Hacker auch nicht über genügend
finanzielle Mittel, um den von ihnen verursachten
Schaden zu ersetzen. Ihren eigenen vorbeugenden
Schutzmassnahmen gegen den Zugriff von Hackern
kommt daher grösste Bedeutung zu.
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Antwort: Kann ich mich gegen Spam und Viren schützen? |
Mit sesamnet wird Ihre Mailbox standardmässig mit einem Spamfilter und Anti-Virus Funktion geschützt. Die bereits auf unserem Netzwerk herausgefilterten Virus Dateien werden unschädlich gemacht.
Diese Funktionen schützen Ihre Mailbox optimal, ersetzen jedoch nicht den vorsichtigen Umgang mit Ihren E-Mails und deren Anhängen.
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Antwort: Werden meine persönlichen Daten vertraulich behandelt? |
Ja, sesamnet legt grossen Wert darauf, Ihre persönlichen Daten vertraulich und sicher aufzubewahren.
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Antwort: Ist jdbgmgr.exe gefährlich? |
"Habe gerade von einem Bekannten eine E-Mail erhalten, die besagt, dass ich auf meiner Festplatte nach einer Datei namens «jdbgmgr.exe» suchen soll. Diese Datei sei ein gefährlicher Virus, der 14 Tage lang inaktiv sei und danach Dateien löscht. Ich solle sie auf jeden Fall löschen und dann die Mail an meine Bekannten weiterleiten. Was hat es damit auf sich?
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Bei der Mail, die vor der Datei namens jdbgmgr.exe warnt, handelt es sich um einen Hoax, also eine Falschinformation, die von schadenfrohen Individuen erfunden und von verunsicherten Benutzern weitergeleitet wird. Exakt das gleiche Schema verfolgte schon der unsägliche Hoax betreffend der Datei sulfnbk.exe. |
Die Datei namens jdbgmgr.exe (mit nebenstehendem Teddybären-Symbol) werden Sie auf den meisten Windows-PCs antreffen, da sie zur Microsoft Java VirtualMachine gehört. Microsoft bezeichnet sie als «Microsoft Debugger Registrar for Java». Die Labors der Antivirus-Hersteller melden einhellig, dass diese Datei standardmässig mit der Java VirtualMachine ausgeliefert wird und völlig harmlos ist, also kein Virus.
Wenn Sie eine Mail bekommen, in der Sie dazu aufgefordert werden, die erwähnte vorhandene Datei zu löschen und die Mail an Ihre Bekannten weiterzuleiten, dann löschen Sie nicht die Datei, sondern die lästige Warn-Mail. Vielleicht informieren Sie noch den Absender darüber, dass er auf einen Hoax hereingefallen ist.
Es gäbe nur Anlass zum Verdacht schöpfen, wenn Ihnen jemand nicht die Warnung, sondern gleich die Datei mit dem Namen jdbgmgr.exe per Mail schicken würde.
Die Erfahrung zeigt, dass Sie prinzipell überhaupt keiner Virenwarnung trauen können, die Sie von anderen Benutzern per Mail erhalten. Auf echte neue Viren reagieren die Antivirus-Hersteller meist innert Stunden oder einem bis zwei Tagen, indem sie neue Updates bereitstellen. Ein regelmässig aktualisierter Virenscanner und eine vernünftige Portion Vorsicht wird Sie und Ihren PC vor Virenschäden bewahren. Leiten Sie deshalb solche Virenwarnungen niemals weiter, auch wenn darin die abenteuerlichsten Geschichten erzählt werden.
Es gibt übrigens nicht nur Nachschlagewerke über echte Viren, sondern auch über
die erfundenen. Sehr informativ finden wir die Hoax-Inormations-Webseiten des >Antivirus-Herstellers F-Secure, die Webseite von >VMyth und - als deutschsprachige Seite - jene der >Technischen Universität Berlin.
Wenn Sie nun die Datei aufgrund des Hoaxes bereits gelöscht haben, bekommen Sie sie am einfachsten wieder in Ihr System, indem Sie die Java VirtualMachine von Microsoft herunterladen und installieren.
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